Geschenk zur Geburt: 12 Ideen, die Eltern wirklich brauchen
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Was schenkt man zur Geburt? Die kurze Antwort
Die besten Geschenke zur Geburt nehmen den Eltern Arbeit ab oder schenken ihnen Zeit — statt ihnen noch mehr Dinge in eine ohnehin volle Wohnung zu stellen. Konkret heißt das: Essen, praktische Hilfe, ein Erlebnis oder Verbrauchsmaterial in einer Größe, die noch nicht jeder verschenkt hat. Babykleidung in Größe 56 und Stofftiere bekommen frischgebackene Eltern dagegen im Dutzend.
Wir betreiben ein Babyspa in Frankfurt und sprechen jede Woche mit Eltern, deren Baby wenige Wochen alt ist. Die folgenden zwölf Ideen sind das, was uns diese Eltern immer wieder erzählen — und was in unserem eigenen Bekanntenkreis tatsächlich angekommen ist.
12 Geschenke zur Geburt, die wirklich ankommen
1. Essen. Einfach Essen.
Das ist mit Abstand die häufigste Antwort, wenn man Eltern fragt, worüber sie sich in den ersten Wochen am meisten gefreut haben. In den ersten zwei Monaten kommen die meisten Familien kaum zum Kochen — und ernähren sich entsprechend.
Was funktioniert: eine große Portion vorgekochtes Essen in Behältern, die man nicht zurückgeben muss. Eine Auflaufform, die nur noch in den Ofen muss. Oder ein Guthaben bei einem Lieferdienst. Unromantisch, aber es gibt kaum ein Geschenk mit besserem Verhältnis von Aufwand zu Dankbarkeit.
2. Ein Erlebnis für Eltern und Baby
Was in den ersten Monaten fehlt, ist eine Stunde, in der jemand anderes den Ton angibt. Babykurse, Babymassage, Babyfloating oder ein Fotoshooting sind Geschenke, die im Kalender landen statt im Schrank — und über die Eltern noch Jahre später Bilder haben.
In eigener Sache: Genau das machen wir. Bei einer Session bei uns treibt das Baby im 37 Grad warmen Wasser, danach folgt eine angeleitete Babymassage, und die Fotos bekommen die Eltern noch am selben Tag. Unser Gutschein zur Geburt kommt sofort per Mail, ist drei Jahre gültig, und die Eltern wählen ihren Termin selbst du musst also weder das Alter des Babys noch den Kalender der Familie kennen.
3. Eine Reinigungskraft für zwei Termine
Ungewöhnlich, und deshalb kommt es fast nie doppelt. Zwei bis drei Termine bei einem Reinigungsdienst, verschenkt als Gutschein, entlasten in einer Phase, in der das Bad seit Wochen niemand mehr geputzt hat und alle so tun, als sei das nicht so.
Wichtig ist die Formulierung: Nicht „damit es bei euch mal wieder sauber wird", sondern „damit ihr die Zeit lieber mit dem Kleinen verbringt".
4. Windeln aber in Größe 3 bis 5
Windeln in Größe 1 verschenken alle. Nach sechs Wochen sind die aber durch, und dann kaufen Eltern monatelang selbst nach. Ein Karton in einer größeren Größe wird garantiert gebraucht und ist mit ziemlicher Sicherheit noch nicht im Regal.
Dasselbe Prinzip gilt für Feuchttücher, Windeleimerbeutel und Pflegeprodukte: Verbrauchsmaterial ist nie zu viel.
5. Kleidung — aber in Größe 74 oder 80
Größe 56 und 62 bekommen Eltern in solchen Mengen, dass viele Teile ungetragen weitergegeben werden. Interessant wird es ab Größe 74, also etwa ab dem neunten Monat.
Ein Tipp, der selten beachtet wird: Denk an die Jahreszeit. Ein Baby, das im September geboren wird, braucht Größe 74 im Sommer darauf — also kurze Ärmel, nicht den dicken Schneeanzug.
6. Ein dimmbares Nachtlicht
Klingt banal, wird aber jede einzelne Nacht benutzt. Eltern wickeln, stillen und trösten in den ersten Monaten mehrmals pro Nacht — und die Deckenlampe holt danach alle wieder komplett wach.
Achte auf warmes, dimmbares Licht und darauf, dass sich das Ding im Dunkeln mit einer Hand bedienen lässt. Die andere hält das Baby.
7. Eine gute Trage oder ein Tragetuch
Eine hochwertige Babytrage kostet zwischen 100 und 200 Euro, und genau deshalb schieben viele Eltern den Kauf auf. Als gemeinsames Geschenk mehrerer Personen ist das ideal.
Weil die Passform sehr individuell ist, ist ein Gutschein eines Fachgeschäfts mit Trageberatung meist die klügere Wahl als ein konkretes Modell.
8. Ein Fotoshooting oder ein Erinnerungsbuch
Vom ersten Jahr bleiben am Ende überraschend wenige gute Bilder, die meisten entstehen zwischen Tür und Angel mit dem Handy. Ein Shooting oder ein schön gestaltetes Erinnerungsbuch schließt diese Lücke.
9. Etwas, das nur der Mutter gehört
Nach einer Geburt richtet sich wochenlang alles auf das Baby aus. Ein Geschenk, das ausschließlich der Mutter gilt — eine Massage, ein gutes Buch, ein Gutschein beim Friseur — wird deshalb oft als das persönlichste empfunden.
Das Gleiche gilt für den Partner, an den in dieser Phase praktisch nie jemand denkt.
10. Ein Schlafsack in der nächsten Größe
Schlafsäcke werden schnell zu klein, sind aber teuer, und Eltern besitzen selten genug davon, man braucht mindestens zwei, weil einer regelmäßig in der Wäsche ist. Ein Modell in der nächstgrößeren Stufe ist ein Geschenk, das in ein paar Monaten sehr willkommen ist.
11. Ein Erinnerungsbuch statt eines weiteren Stofftiers
Ein schönes Tagebuch für das erste Jahr, in das Eltern eintragen können, wenn sie mögen — und das sie nicht mit schlechtem Gewissen anschauen, wenn sie es drei Monate lang nicht anfassen. Es sollte einfach aufgebaut sein, nicht wie ein Formular.
12. Ein verbindliches Hilfeangebot
„Sag Bescheid, wenn ihr was braucht" sagen alle. Bei niemandem meldet sich hinterher jemand, weil frischgebackene Eltern nicht auch noch fragen wollen.
Was stattdessen funktioniert: ein selbst geschriebener Gutschein mit einem konkreten Angebot und einem konkreten Termin. „Ich komme am Samstag um 10 Uhr, gehe mit dem Kleinen zwei Stunden spazieren, und ihr schlaft." Kostet nichts und wird oft als das beste Geschenk überhaupt erinnert.
Was Eltern nicht mehr brauchen
Der Vollständigkeit halber die Dinge, die in fast jedem Haushalt mit Neugeborenem mehrfach vorhanden sind:
- Stofftiere und Kuscheltiere
- Kleidung in Größe 56 und 62
- Babyschuhe für Kinder, die noch nicht laufen
- Rasseln und Greiflinge
- Bilderrahmen mit Fußabdruck-Set
- Weitere Bodys in Weiß
Nichts davon ist ein schlechtes Geschenk. Es ist nur mit hoher Wahrscheinlichkeit schon dreimal da.
Wie viel gibt man zur Geburt aus?
Feste Regeln gibt es nicht, aber die üblichen Spannen sehen ungefähr so aus:
- Kollegen und Bekannte: 20 bis 30 Euro
- Freunde: 50 bis 80 Euro
- Enge Freunde und Familie: ab 100 Euro, oft als gemeinsames Geschenk mehrerer Personen
Wer im Team oder im Freundeskreis zusammenlegt, kann etwas verschenken, das sich Eltern selbst nicht kaufen würden. Das kommt fast immer besser an als fünf kleine Einzelgeschenke.
Schenkt man vor oder nach der Geburt?
Üblich ist nach der Geburt. Viele Eltern möchten vorher nichts geschenkt bekommen, und die meisten kaufen die Grundausstattung ohnehin selbst.
Praktisch spricht noch etwas anderes dafür: Nach der Geburt kennst du Geschlecht, Größe und Geburtsdatum und kannst gezielter aussuchen. Wenn du früh dran sein möchtest, ist ein Gutschein die entspannteste Lösung — der wartet, bis es passt.
Häufige Fragen
Was schenkt man, wenn man die Eltern kaum kennt?
Verbrauchsmaterial oder einen Gutschein. Beides setzt kein Wissen über Geschmack, Wohnungsgröße oder vorhandene Ausstattung voraus und wirkt trotzdem durchdacht.
Ist es unhöflich, Geld zu schenken?
Nein, gerade bei einer Geburt nicht — die Ausgaben in den ersten Monaten sind erheblich. Wer es persönlicher möchte, verpackt den Betrag als konkreten Zweck: für die Babytrage, für den Kinderwagen, für das erste Jahr.
Was schenkt man zum zweiten Kind?
Beim zweiten Kind ist die Ausstattung schon da — hier wirken Geschenke am besten, die Zeit oder Entlastung schenken. Und, oft vergessen: eine Kleinigkeit für das große Geschwisterkind, für das diese Wochen ebenfalls eine Umstellung sind.
Wie lange ist ein Erlebnisgutschein gültig?
Gesetzlich gelten in der Regel drei Jahre. Kürzere Fristen sind bei Wertgutscheinen häufig unwirksam. Achte trotzdem darauf, was der Anbieter angibt — unsere Gutscheine sind drei Jahre gültig.
Ab welchem Alter ist Babyfloating möglich?
Bei uns ab der zweiten Lebenswoche bis etwa zum ersten Geburtstag. Wenn das Baby zum Zeitpunkt des Schenkens noch gar nicht auf der Welt ist, ist das kein Problem — der Gutschein wartet.
Ein Geschenk, das im Kalender landet
Wenn du zwischen all diesen Ideen schwankst, ist der einfachste Maßstab die Frage: Nimmt es den Eltern etwas ab, oder gibt es ihnen etwas dazu, das sie sich selbst nicht nehmen würden?
Beides ist mehr wert als der siebte Strampler.
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Sofort per E-Mail, drei Jahre gültig, Termin frei wählbar. Aure Babyspa, Frankfurt-Bockenheim.